Ueber mich

Hinter dem Label luminous and emerald stehe ich -
Sandra Regina Kuwartowski.

Angefangen hat meine Ausbildung als Textildesignerin 1991 in Irland an der Grennan Mill Craft School in Thomastown. In dieser ehemaligen Wassermühle lernte ich das Weben und Drucken.

Zusammen mit zwei Grennan Millers ging ich im darauf folgenden Jahr ans Edinburgh College of Art and Design, um am Tapestry Department zu studieren. Die gelernten Knüpftechniken bringe ich heute noch in meine Webarbeiten ein.

Mein Textildesignstudium führte ich in Hamburg an der Hochschule für angewandte Künste und Design fort. Im Jahr 2000 machte ich ein Praktikum bei der Firma Jakob Schlaepfer, welche Stoffe für Prêt-à-Porter- und Haute Couture-Kollektionen kreiert. Während meiner Zeit in dieser echten Hexenküche, die Stoffe aus Folien, Pailletten und Metallfasern zaubert, eröffnete sich für mich eine neue Textilwelt. Bereichert mit Stoffresten einer damals eingegangenen Schlaepfer-Filiale in Amerika hüte ich seither einen drei Holzkisten schweren Schatz als grosse Inspirationsquelle für meine Stoffideen!

Nach einem Gastsemester an der Schule für Gestaltung in Basel schloss ich mein Studium 2001 mit meinem Diplom „Wo Silberose golden blühen und Wasserjungfern borstig schillern“ in Hamburg ab.

Im gleichen Jahr zog ich nach Basel und arbeite seither freiberuflich als Textildesignerin. Zusammen mit Filiz Karahasanoglu entstanden 2005 Entwürfe für die Heimtex in Istanbul.

Hinter meinem Label luminous and emerald steht der Wunsch textile Einzelstücke zu kreieren, die Freude im Alltag und Ausgang bereiten.

Für die Wohn- und Küchentextilien verwebe ich feinste Merino-, Baumwoll- und Seidengarne; für den Druck verwende ich organic cotton. Bei den Modeaccessoires hingegen lasse ich meiner Materialjagd freien Lauf. Gesammelt wird alles, was glitzert und funkelt: vom antiken Knöpfchen bis zum funkelnden Klunker; von der Metallwolle bis zum gelockten Effektgarn.

Inspirieren lasse ich mich von Vintagekleidern, Zeischriftenschnipseln, Ausstellungen, Märchen, Sprichwörtern, Songzeilen, Garnen und Stoffresten. Diese Materialien, Bilder und Texte verknüpfe ich oft mit eigenen Zeichungen.

So entstehen Collagen und Entwürfe für Gewebe und Siebdruck. Auch entscheide ich spontan während des Webens oder Bondierens wie Blüten aufgepixelt und Pailletten rhythmisch gesetzt werden.

Meine textilen Kreationen sollen das Sofa kuscheliger machen, den Küchentisch, die Köchin und den Koch gemustert kleiden und das Sonntagskleid zieren.